Newsletter Versand mit Kajomi und Inxmail
18. August 2008Beim größeren und regelmäßigen Versand von Newslettern empfiehlt es sich einen externen Dienstleister zu verwenden. Der Versand über die eigenen Mail Server kann eine Einstufung als Spam Server zur Folge haben und belastet die eigenen Server auch erheblich. Außerdem bieten die externen Dienstleister eine Menge Funktionalität und Statistik.
Erfahrungen habe ich mit den beiden Dienstleistern Kajomi und Inxmail gemacht. Inxmail ist die luxuriöse Variante und auch sehr teuer. Der Anbieter Kajomi sitzt in München und ist bei einen monatlichen Newsletter mit 20-30 Tausend Empfänger relativ günstig. Es entstehen dabei Kosten um die 50 Euro.
Als Kunde bekommt man eine eigene Webseite zugewiesen. Über diese kann man die Newsletter verwalten.
Man kann verschiedene Mailing verwalten.

Über ein einfaches Formular kann man den Newsletter erstellen. Zur Personalisierung kann man Platzhalter verwenden. Man kann eine Text und eine HTML Version des Newsletters erstellen. Man kann auch Dateien anhängen. Leider sind Inline Bilder nicht möglich. Es gibt auch die Möglichkeit ein Linktracking um zu sehen welche Links in den Newsletter angeklickt worden sind.

Praktisch ist auch die Funktion zum Testen der Mails. Rechtschreibprüfung und Linkprüfung gibt es leider nicht. Leider sind die Platzhalter etwas umständlich zu bedienen und auch zahlenmäßig begrenzt.
Die Abonenten kann man einfach über CSV Dateien importieren. Die Berichte geben einen Auskunft über die Versandzahlen, Bounces, Öffnungsraten und vieles mehr.
Die Mails werden zeitversetzt gesendet, aber darauf hat man leider keinen Einfluss.
Zusammengefasst, ist KajomiMail sehr günstig, aber in der Funktionalität sehr beschränkt. Nachteilig ist das man die Newsletter Personalisierung nicht über eine externe Schnittstelle verwenden kann. Dadurch kann man nicht die vollen Möglichkeiten der Kundenansprache ausnutzen.
Trotzdem arbeite ich mit den Tool seit geraumer Zeit und bin mit der Stabilität sehr zufrieden.

Inxmail ist dagegen richtig teuer, aber auch richtig gut.
Besonders praktisch ist der ASP Service mit mitgelieferten Webservice API. Diese gibt es für alle gängigen Programmiersprachen. Ich habe damit mal einen Web Editor zu Erstellung von Newsletter in PHP programmiert. Es gehört ein wenig Einarbeitung dazu weil man sich an die Begriffe der inxmail Programmierer erst mal gewöhnen muss. Aber selbst die damals verwendete Beta Version lief einigermaßen fehlerfrei.
Über den Webservice lassen sich einfach neue Mailings erstellen und die Abonnenten verwalten. Selbst der Import von sehr großen Abonnenten Mengen ließ sich ohne Probleme über den Webservice erledigen.
Inxmail liefert auch einen eigenen Offline Client zur Erstellung der Newsletter mit. Dieser reicht eigentlich auch für die meisten Anwendungsfälle aus.
Darüberhinaus bietet inxmail noch allerlei Tools und Beratung an, so dass eigentlich keine Wünsche offen bleiben.
Tags: Internet Marketing, newsletter
Der Beitrag wurde am Montag, den 18. August 2008 um 17:25 Uhr veröffentlicht und wurde unter Internet Marketing abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
